• مقالات

  • موضوع بر سر سلطه می باشد[راینر هرمان، فرانکفورتر آلگماینه سایتونگ (آلمان)، 15 جولای 2019](اداره کل رسانه های خارجی، مترجم: عطیه خرم)
  • 153998   ۱۳۹۸/۰۴/۲۹
  • امریکا و اروپا به خاطر منافع خود حاضر نیستند منطقه خلیج فارس را در دست بازیگران دیگر رها کنند: چه سایر قدرت های خارجی از جمله روسیه، و چه جمهوری اسلامی ایران، زیرا یک امپراطوری ایرانی نظام کنونی منطقه ای را که در آن نیمی از ذخایر نفتی شناخته شده قرار دارند، تهدید می کند.
  • موضوع بر سر سلطه می باشد
    شعارهای سیاستمداران با واقعیت متفاوت است. باراک اوباما، رئیس جمهور سابق آمریکا قصد خود را برای "تغییر تمرکز به سمت آسیا" اعلام کرد، اما با این حال او پایگاه های هوایی و دریایی آمریکا را در کشورهای عربی حاشیه خلیج فارس نیز گسترش داد. دونالد ترامپ، جانشین او نیز قصد دارد سربازان آمریکایی را از خاورمیانه خارج کند، با وجود این او کشتی های جنگی آمریکایی را به منطقه خلیج فارس فرستاده و خواستار تشکیل یک ائتلاف نظامی بین المللی برای حفاظت از تنگه هرمز شده است.
    توجیه رسمی این اقدامات، وجود خطرها و تهدیداتی علیه حمل و نقل آزاد نفت است. اما مناقشه اصلی که نمونه برجسته آن اختلاف بر سر برنامه هسته ای ایران است، فقط بر سر آزادی حمل و نقل و عرضه آسان نفت به اقتصاد جهانی نیست. در حقیقت، هدف اصلی کنترل منطقه ای است که اهمیت استراتژیک آن در جهان وابسته به نفت بیش از حد زیاد است. بنابراین علاوه بر آمریکا، بریتانیا و فرانسه نیز پایگاه های نظامی خود را در خلیج فارس حفظ می کنند.
    امریکا و اروپا به خاطر منافع خود حاضر نیستند منطقه خلیج فارس را در دست بازیگران دیگر رها کنند: چه سایر قدرت های خارجی از جمله روسیه، و چه جمهوری اسلامی ایران، زیرا یک امپراطوری ایرانی نظام کنونی منطقه ای را که در آن نیمی از ذخایر نفتی شناخته شده قرار دارند، تهدید می کند.
    هدف اصلی سیاست غربی این است که اطمینان حاصل کند ثبات اقتصادی و سیاسی آسیا، مانند ژاپن و کره و همچنین اروپا، در نتیجه اختلال در عرضه انرژی با مشکل مواجه نشود. اما این فقط یکی از عوامل علاقه غرب به منطقه خلیج [فارس] است. برای غرب نه فقط نفت خام کشورهای سلطنتی حاشیه خلیج [فارس] اهمیت دارد، بلکه همچنین در پی دستیابی به دلارهای نفتی آنها نیز هستند.
    این رویه پس از فروپاشی سیستم برتون وودز برای تنظیم نظام پولی جهانی آغاز شد. از سال 1973، نظام پایه طلا-  دلار شکست خورد و تسلط دلار به عنوان یک ارز ذخیره پایدار در معرض تهدید قرار گرفت.
    در آن زمان آمریکا و عربستان سعودی قراردادی منعقد کردند که هنوز هم معتبر است: سعودی ها اوراق قرضه خزانه داری آمریکا را خریداری کرده و فروش نفت خود را به دلار محاسبه می کنند؛ در عوض آمریکا تمام توان خود را برای حفظ امنیت این کشور سلطنتی به کار می برد. کشورهای سلطنتی دیگر حاشیه خلیج [فارس] نیز از این الگو پیروی کرده و درآمدهای نفتی خود را بیشتر در اقتصادهای غربی سرمایه گذاری کردند تا برای توسعه کشورهای خود.
    یک صنعت به خصوص از انتقال مقادیر زیاد درآمدهای نفت بسیار سود برد: صنعت تسلیحات. کشورهای شبه جزیره عربستان بیش از هر کشور دیگری در جهان، بخش اعظم تولید ناخالص داخلی خود را برای خریداری تجهیزات و سلاح های مدرن صرف می کنند. آمریکا، انگلستان و فرانسه تامین کنندگان اصلی این کشورها هستند.
    آنچه که در نگاه اول همانند منافعی برای خریداران به نظر می آید، در حقیقت مزیتی دوگانه برای فروشندگان است: از یک سو قراردادهای عظیمی امضا می شود که جیب اسلحه سازان غرب را پر می کنند و از سوی دیگر، کشورهای حوزه خلیج [فارس] برای مدت های طولانی به تامین کنندگان خود وابسته می شوند. این کشورها مشتریان خود را در دراز مدت حفظ می کنند، زیرا تنها آنها می توانند نحوه استفاده، تعمیر و نگهداری این سلاح ها را آموزش داده و همچنین سیستم های تسلیحاتی بسیار پیچیده آنها با سلاح های دیگر سازندگان همخوان و سازگار نیست.
    در این نظام، ایران مشکل ساز است: زیرا جمهوری اسلامی نفوذ خود را در خاور نزدیک و خاورمیانه به هزینه کشورهای متحد با غرب گسترش داده و برنامه هسته ای آن می تواند توازن قدرت را در خلیج فارس تغییر دهد. در بحران کنونی، بازیگران هنوز هم رفتاری منطقی داشته و صرفا اقدامات حریف را با تحریکات کوچک می آزمایند. اما ایران باید بداند که اگر منافع غرب در منطقه خلیج [فارس] را تهدید کند، تنها به خود آسیب می رساند.
    منبع: اداره کل رسانه های خارجی

    Es geht um die Herrschaft
    •    EIN KOMMENTAR VON RAINER HERMANN
    •    -AKTUALISIERT AM 15.07.2019-FAZ

    Amerika und Europa können die Golfregion aus eigenem Interesse nicht anderen Akteuren überlassen – nicht einer anderen externen Macht, wie etwa Russland, und noch weniger Iran.

    Rhetorik und Realität klaffen auseinander. Der frühere amerikanische Präsident Barack Obama hatte eine „Hinwendung nach Asien“ (pivot to Asia) angekündigt, dennoch baute er die Luft- und Marinebasen in den arabischen Staaten um den Persischen Golf aus. Sein Nachfolger Donald Trump will die amerikanischen Soldaten aus dem Nahen und Mittleren Osten heimholen, dennoch schickt er Kriegsschiffe in die Region um den Persischen Golf und fordert eine internationale Militärallianz zum Schutz der Meerenge von Hormuz.
    Der aktuelle Anlass ist die Gefährdung der freien Schifffahrt. Im Juni war Iran für (folgenlose) Angriffe auf Öltanker nahe der Meerenge verantwortlich gewesen. Anfang Juli hinderte ein britisches Schiff einen iranischen Tanker an der Weiterfahrt nach Syrien. Das Vorgehen war gerechtfertigt, um die internationalen Sanktionen gegen Syrien durchzusetzen. Es wäre aber nicht gerechtfertigt gewesen, hätte London als Folge der einseitig von Washington gegen Iran verhängten Sanktionen das Schiff beschlagnahmt. Die iranische Vergeltung folgte eine Woche darauf in der Meerenge von Hormuz.
    Das übergeordnete Ziel: die Kontrolle einer Region
    In dem Konflikt, dessen größeren Rahmen die Auseinandersetzung um das iranische Atomprogramm bildet, geht es nicht allein um die Freiheit der Schifffahrt und um die reibungslose Versorgung der Weltwirtschaft mit dem Schmiermittel Erdöl. Das übergeordnete Ziel ist vielmehr die Kontrolle einer Region, deren strategische Bedeutung in einer Welt, die weiter von Erdöl abhängt, nicht zu unterschätzen ist. Trotz der Ölschieferrevolution in Nordamerika hat ihre Bedeutung in den vergangenen Jahrzehnten nicht abgenommen. Daher unterhalten neben den Vereinigten Staaten auch Großbritannien und Frankreich Militärbasen im Persischen Golf.
    Amerika und Europa können die Golfregion aus eigenem Interesse nicht anderen Akteuren überlassen – weder einer anderen externen Macht, etwa Russland, noch weniger der Islamischen Republik Iran, denn eine Pax Iranica würde die heutige Ordnung einer Region gefährden, in der die Hälfte der bekannten Ölvorkommen liegen. Der Kampfbegriff vom „Krieg um Öl“ führt aber in die Irre.
    Vorrangiges Ziel westlicher Politik ist es zwar, zu gewährleisten, dass die wirtschaftliche und politische Stabilität Asiens, etwa Japans und Koreas, aber auch Europas nicht durch eine Unterbrechung der Energieversorgung gefährdet wird. Das ist aber nur ein Grund für das große westliche Interesse an der Golfregion. Denn der Westen braucht aus den arabischen Golfmonarchien nicht allein Erdöl, er braucht vor allem ihre Petrodollars, und zwar auf dreifache Art.
    Das begann nach dem Zusammenbruch des Bretton-Woods-Systems zur Regulierung der Weltwährungsordnung, das die amerikanische Notenbank dazu verpflichtet hatte, Zentralbanken anderer Staaten Dollar gegen einen festen Kurs zu tauschen. Von 1973 an fiel die Goldbindung weg, die Dominanz des Dollars als stabiler Leitwährung schien nun gefährdet.
    Da einigten sich die Vereinigten Staaten und Saudi-Arabien auf eine Abmachung, die bis heute Bestand hat: Die Saudis kaufen amerikanische Staatsanleihen und berechnen ihre Ölverkäufe in Dollar, im Gegenzug tut Amerika alles für die Sicherheit der Monarchie. Andere Golfmonarchien folgten, und sie investierten – ausgenommen das Emirat Dubai – weit mehr Öleinnahmen in westliche Volkswirtschaften als in die Entwicklung ihrer eigenen Länder. Das zahlte sich insbesondere für Großbritannien aus, wo die Golfstaaten britische Banken retteten, wo sie das hohe Leistungsbilanzdefizit finanzieren und vieles aufkaufen – von Immobilien bis zu Fußballklubs.
    Eine Branche erwies sich als besonders lukrativ für den massiven Transfer von Petrodollars: die Rüstungsindustrie. Als Anteil am Bruttoinlandsprodukt gibt weltweit keine andere Region so viel Geld für Rüstung und moderne Waffen aus wie die Arabische Halbinsel. Die wichtigsten Lieferanten sind die Vereinigten Staaten, Großbritannien und Frankreich. Sie liefern weit mehr Waffen, als diese Staaten benötigen, um sich zu verteidigen.
    Iran ist ein Störenfried in der bestehenden Ordnung
    Was im einfachen Interesse der Käufer erscheint, ist ein doppelter Vorteil für die Verkäufer: Einerseits in Form gewaltiger Transfers, die die Auftragsbücher der westlichen Waffenschmieden füllen, andererseits, weil die Golf-Staaten so langfristig von den Lieferanten abhängig werden. Denn sie binden die Abnehmer langfristig an sich, da nur sie die Ausbildung und Wartung leisten können und da ihre hochkomplexen Waffensysteme nicht mit Waffen anderer Hersteller kompatibel sind.
    In dieser Ordnung ist Iran ein Störenfried. Denn die Islamische Republik baut ihren Einfluss im Nahen und Mittleren Osten auf Kosten der mit dem Westen verbündeten Staaten aus, und ihr Atomprogramm könnte die Machtverhältnisse am Persischen Golf nachhaltig verändern. Noch verhalten sich in der aktuellen Krise alle Akteure rational, sie testen lediglich mit kleinen Schritten und Provokationen das Vorgehen des Gegners. Iran muss aber wissen: Stellt es die Interessen des Westens in der Golfregion in Frage, schadet es nur sich selbst.

میانگین امتیاز کاربران: 0.0  (0 رای)

امتیاز:
 
نام فرستنده:
پست الکترونیک: *  
نظر: *
 
تعداد کاراکتر باقیمانده: 500