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ترامپ داروی مالاریا را برای مقابله با کرونا تجویز می کند[زوددویچه سایتونگ(المان)، 18 مه 2020](اداره کل رسانه های خارجی؛ عطیه خرّم)

ترامپ داروی مالاریا را برای مقابله با کرونا تجویز می کند[زوددویچه سایتونگ(المان)، 18 مه 2020](اداره کل رسانه های خارجی؛ عطیه خرّم)
دونالد ترامپ با نادیده گرفتن هشدارهای بسیاری از متخصصان، اظهار داشت که یک داروی مالاریا را برای جلوگیری از ابتلا به ویروس کرونا توصیه می کند. البته دو مطالعه بر اساس بررسی میدانی در مقیاس بزرگ با حدود 1400 بیمار در نیویورک به این نتیجه رسیدند که هیدروکسی کلروکین هیچ فایده ای برای درمان یا پیشگیری از ابتلا به این بیماری نداشته و حتی در برخی بیماران می تواند عوارض جانبی قابل توجهی ایجاد کند.

ترامپ داروی مالاریا را برای مقابله با کرونا تجویز می کند

1.    دونالد ترامپ با نادیده گرفتن هشدارهای بسیاری از متخصصان، اظهار داشت که یک داروی مالاریا را برای جلوگیری از ابتلا به ویروس کرونا توصیه می کند. البته دو مطالعه بر اساس بررسی میدانی در مقیاس بزرگ با حدود 1400 بیمار در نیویورک به این نتیجه رسیدند که هیدروکسی کلروکین هیچ فایده ای برای درمان یا پیشگیری از ابتلا به این بیماری نداشته و حتی در برخی بیماران می تواند عوارض جانبی قابل توجهی ایجاد کند.
2.    دولت اسپانیا که شدیدا تحت تاثیر ویروس کرونا قرار گرفته، امیدها به باز شدن مرزها بر روی گردشگران را نقش بر آب کرده است. وزیر حمل و نقل اسپانیا روز دوشنبه گفت: "امیدوارم که بتوانیم فعالیت های گردشگری را در اواخر ماه ژوئن از سر بگیریم. ما نمی توانیم اجازه دهیم بیگانگان وارد کشور شوند، در حالی که مردم اسپانیا هنوز مشمول محدودیت های عبور و مرور هستند." اسپانیا در حال حاضر به تدریج و با احتیاط دست به کاهش گام به گام این محدودیت ها زده است.
3.    البته اخبار مثبتی نیز از اسپانیا شنیده می شود: تعداد جانباختگان بیماری کووید 19 برای اولین بار طی دو ماه به کمتر از 100 نفر (87 نفر) طی یک شبانه روز کاهش یافت. در کل 27650 نفر جان باخته و 231350 نفر مبتلا شده اند.
4.    در ایتالیا نیز تعداد جانباختگان به پایین ترین حد خود از 9 مارس رسید. روز شنبه، فوت 153 نفر ثبت شد. در مقابل، تعداد مبتلایان جدید افزایش داشته و به 875 نفر رسیده است. درمجموع، مقامات ایتالیایی تقریبا 225 هزار مورد ابتلا به کرونا و 32 هزار مرگ را ثبت کرده اند.
5.    به گزارش اطلاعات وزارت بهداشت برزیل، در این کشور نیز بیش از 16 هزار بیمار کرونایی طی دو ماه شیوع این بیماری درگذشته و 241080 نفر مبتلا شده اند.
6.    شمار مبتلایان و تلفات در سایر کشورهای آمریکای لاتین نیز به طور قابل توجهی افزایش داشته است. سازمان بهداشت جهانی از شمار بالای مبتلایان در سه کشور دیگر قاره آمریکا خبر داد: طی هفته گذشته بیش از 10 هزار ابتلای جدید در پرو و شیلی و بیش از 100 هزار مورد در آمریکا گزارش شده است.
منبع: اداره کل رسانه های خارجی

Trump nimmt Malaria-Mittel zur Vorbeugung gegen Corona
•    Österreich halte an seiner Position fest, dass von der EU rückzahlbare Kredite und keine Zuschüsse an Krisenstaaten vergeben werden sollten, sagt Bundeskanzler Kurz.
•    Merkel und Macron schlagen ein europäisches Programm im Umfang von 500 Milliarden Euro zur wirtschaftlichen Erholung nach der Corona-Krise vor.
•    Spanien will den Notstand wegen der Corona-Krise um einen weiteren Monat bis Ende Juni verlängern.
•    Angesichts der stetig sinkenden Fallzahlen in Italien sollen EU-Bürger dort vom 3. Juni an wieder einreisen dürfen.
SZ 18.5.2020
US-Präsident Donald Trump nimmt nach eigener Aussage zur Vorbeugung gegen eine mögliche Corona-Infektion ein Malaria-Medikament ein und ignoriert damit Warnungen zahlreicher Experten seiner Regierung. Hydroxychloroquin sowie Zink als Ergänzungsmittel werfe er "nun seit rund anderthalb Wochen" ein, um die Symptome im Falle einer Ansteckung mit Sars-CoV-2 abzuschwächen, sagte Trump vor Reportern.
Schon seit Wochen preist Trump das Malaria-Mittel Hydroxychloroquin als mögliches Heilmittel gegen Covid-19 an. Doch gibt es keine umfassende Großstudie, die ergeben hätte, dass das Medikament sicher oder bei der Behandlung der Lungenkrankheit effektiv wäre. Vielmehr kamen zwei groß angelegte Beobachtungsstudien mit etwa 1400 Patienten in New York zum Ergebnis, dass Hydroxychloroquin keinerlei Vorteile bringe. Zwei neue Studien, die erst am Donnerstag in dem Fachmagazin BMJ veröffentlicht wurden, kamen zum gleichen Schluss.
Hydroxychloroquin kann sogar bei manchen Patienten erhebliche Nebenwirkungen hervorrufen. Trump räumte ein, dass sein Arzt ihm das Mittel nicht empfohlen habe. Doch habe er es dennoch beim Arzt des Weißen Hauses angefordert.
Kurz sieht Wiederaufbauplan der europäischen Wirtschaft kritisch
Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz hat sich kritisch zu dem von Deutschland und Frankreich vorgeschlagenen Wiederaufbauplan für die europäische Wirtschaft geäußert. Österreich halte an seiner Position fest, dass von der EU rückzahlbare Kredite und keine Zuschüsse an Krisenstaaten vergeben werden sollten, sagte Kurz in Wien.
"Wir werden uns weiterhin solidarisch zeigen und Länder, die am stärksten von der Coronakrise betroffen sind, unterstützen, jedoch muss dies über Kredite erfolgen und nicht über Zuschüsse", hieß es aus dem Bundeskanzleramt. "Unsere Position bleibt unverändert", schrieb der konservative Politiker auch im Kurznachrichtendienst Twitter.
Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron haben ein europäisches Programm im Umfang von 500 Milliarden Euro zur wirtschaftlichen Erholung nach der Corona-Krise vorgeschlagen. Der Wiederaufbau-Fonds soll Geld "für die am schärfsten betroffenen Sektoren und Regionen bereitstellen", wie Merkel bei einer Pressekonferenz mitteilte. Der Zusammenhalt in der EU sei durch die Auswirkungen des Virus gefährdet. "Europa muss jetzt zusammenstehen", so Merkel.
Konkret solle die Europäische Union 500 Milliarden Euro an den Finanzmärkten aufnehmen. Die genaue Ausgestaltung müsse die EU-Kommission in den kommenden Tagen noch festlegen. Das Geld soll im Rahmen des EU-Haushalts vor allem an Krisenstaaten vergeben werden, und zwar als Zuwendungen und nicht als Kredite.
"Dies ist eine Krise ungekannten Ausmaßes", sagte Macron. Die Pandemie erfordere eine gemeinsame Anstrengung, die "europäisch" ist. Es seien bereits zahlreiche Maßnahmen auf europäischer Ebene ergriffen worden. Die Länder hätten sich etwa durch die Aufnahme von Erkrankten und Lieferungen von medizinischem Gerät solidarisch geholfen, betonte der französische Präsident. Er hoffe, dass der deutsch-französische Vorschlag des "Recovery-Fonds" von der EU-Kommission aufgegriffen und von den europäischen Partnern mitgetragen werde.
Die beiden EU-Kernländer schalten sich mit ihrem Vorstoß direkt in die harte Brüsseler EU-Debatte um einen milliardenschweren Wiederaufbau-Plan ein. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, die von den EU-Staaten den Auftrag bekommen hatte, ein konsensfähiges Modell für den Wiederaufbau zu entwerfen, hat den deutsch-französischen Plan begrüßt. "Dies geht in die Richtung des Vorschlags, an dem die Kommission arbeitet", erklärte von der Leyen am Montag in Brüssel. Der Kommissionsvorschlag werde die Ansichten aller EU-Staaten und des Europaparlaments berücksichtigen.
Auch aus der Unionsfraktion kommt Zustimmung. "Wir unterstützen die gemeinsame Initiative von Bundeskanzlerin Merkel und Staatspräsident Macron als starken Beitrag für europäische Solidarität in der Coronakrise", teilten der stellvertretende CDU/CSU-Fraktionschef Andreas Jung und der haushaltspolitische Sprecher Eckhardt Rehberg am Montagabend mit.
Der Kandidat für den CDU-Vorsitz, Friedrich Merz, findet den deutsch-französischen Plan "ausgesprochen gut". Es gebe kein zweites Land in Europa, "dass ein so hohes Interesse haben muss wie Deutschland, dass diese Europäische Union, insbesondere der europäische Binnenmarkt, wieder funktioniert", sagte der frühere Unions-Fraktionschef in einem Video-Live-Gespräch mit dem Spiegel am Montagabend.
Spanien dämpft Hoffnung auf baldige Öffnung der Grenzen
Die Regierung des stark vom Coronavirus getroffenen Spanien hat Hoffnungen auf eine baldige Grenzöffnung für Touristen gedämpft. "Ich hoffe, dass wir die touristischen Aktivitäten Ende Juni wieder aufnehmen können", sagte am Montag Verkehrsminister José Luis Ábalos. "Wir können Ausländern nicht die Einreise erlauben, während wir die spanische Bevölkerung noch einer Ausgangssperre unterziehen", erklärte er. Die Hoffnungen waren gewachsen, nachdem ein anderer Corona-Brennpunkt, Italien, die Grenzöffnung für Touristen ab dem 3. Juni angekündigt hatte.
Spanien hat zwar bereits mit einer schrittweisen und vorsichtigen Lockerung der Kontaktsperren begonnen. Die linke Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez will aber den seit Mitte März und noch bis zum 23. Mai geltenden Notstand bis Ende Juni verlängern. Darüber wird das Parlament am Mittwoch abstimmen. Erst Ende Juni, nach Abschluss der sogenannten Phase drei der Lockerungen, werden die Spanier den Plänen zufolge auch ihre Provinz verlassen dürfen.
Während die meisten Provinzen Spaniens sich bereits in Phase eins der Lockerungen befinden, müssen die von der Pandemie besonders schwer betroffenen Regionen Madrid und Barcelona noch mindestens eine Woche in Phase null verbleiben. Die kleinen, vom Coronavirus nur wenig in Mitleidenschaft gezogenen Kanareninseln El Hierro, La Graciosa und La Gomera sowie die Baleareninsel Formentera rückten unterdessen am Montag schon in Phase zwei. Etwa 50 000 Menschen dürfen sich somit am Strand aufhalten und im Meer baden.
Spanien und Italien melden niedrigste Todeszahlen seit Wochen
Was die Zahlen zur Pandemie angeht, gibt es positive Nachrichten aus Spanien. Die Zahl der neuen Covid-19-Todesfälle fiel erstmals seit zwei Monaten unter 100. Binnen 24 Stunden seien 87 weitere Menschen in Zusammenhang mit dem Coranavirus gestorben, teilt das Gesundheitsministerium mit. Insgesamt seien 27 650 Menschen gestorben. Die Zahl der bestätigten Infektionsfälle stieg um 652 auf 231 350.
Auch in Italien fiel die Zahl der neu gemeldeten Todesfälle, und zwar auf den niedrigsten Wert seit dem 9. März. Am Samstag seien 153 hinzugekommen, nachdem es am Vortag noch 242 gewesen seien, teilte das Katastrophenschutzamt mit. Dagegen stieg die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen auf 875; am Freitag waren es noch 789. Insgesamt haben die italienischen Behörden fast 225 000 Corona-Fälle registriert. Etwa 32 000 Menschen sind infolge einer Covid-19-Erkrankung verstorben.
Todeszahlen in lateinamerikanischen Ländern steigen deutlich an
In den zwei Monaten seit dem ersten registrierten Todesfall sind in Brasilien mehr als 16 000 Patienten im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Dies geht aus Daten des Gesundheitsministeriums in Brasília vom Sonntag hervor. Demnach starben in Brasilien nach offiziellen Angaben bislang 16 118 Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19. 241 080 Infizierte wurden inzwischen verzeichnet.
Nach den Daten der in den USA beheimateten Johns-Hopkins-Universität liegt das Land mit kontinentalen Ausmaßen damit bei der Zahl der Todesopfer weiter auf Platz sechs, bei der Zahl der Infizierten auf Platz vier der am schwersten betroffenen Länder vor Italien und Spanien.
Auch in anderen Ländern Lateinamerikas steigen die Infektionszahlen mit dem neuen Coronavirus und auch die Zahlen der Todesopfer deutlich. Wie der brasilianische Bundesstaat São Paulo (4688) hat inzwischen auch Mexiko (mehr als 5000) bei der Zahl der offiziell gemeldeten Corona-Toten China überholt. Besonders viele Infektionen in Amerika verzeichnete die Weltgesundheitsorganisation (WHO) auch für drei andere amerikanische Länder: Demnach wurden in Peru und Chile in der vergangenen Woche mehr als 10 000 neue Infektionen gemeldet, in den USA sogar mehr als 100 000.
https://www.sueddeutsche.de/politik/coronavirus-weltweit-nachrichten-1.4830581

۳۰ اردیبهشت ۱۳۹۹ ۱۵:۴۸

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