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هند از بیش از 100 هزار مورد ابتلای جدید در روز خبر می دهد[زوددویچه سایتونگ(آلمان)، 5آوریل2021]

هند از بیش از 100 هزار مورد ابتلای جدید در روز خبر می دهد[زوددویچه سایتونگ(آلمان)، 5آوریل2021]
برای اولین بار روز دوشنبه در هند، بیش از 100 هزار مورد ابتلای جدید کرونا در یک روز ثبت شد. در ابتدای سال، معمولا شمار مبتلایان کمتر از 10 هزار مورد در یک روز بود و در بدترین دوران در تابستان گذشته، این تعداد همچنان کمتر از 100 هزار نفر در روز می بود. در حال حاضر کمپین واکسیناسیون هند از هدف اعلام شده توسط دولت برای واکسیناسیون 300 میلیون نفر تا تابستان بسیار عقب تر است. از زمان آغاز واکسیناسیون در ژانویه، فقط 79 میلیون دوز تزریق شده است.


1.    برای اولین بار روز دوشنبه در هند، بیش از 100 هزار مورد ابتلای جدید کرونا در یک روز ثبت شد. در ابتدای سال، معمولا شمار مبتلایان کمتر از 10 هزار مورد در یک روز بود و در بدترین دوران در تابستان گذشته، این تعداد همچنان کمتر از 100 هزار نفر در روز می بود. در حال حاضر کمپین واکسیناسیون هند از هدف اعلام شده توسط دولت برای واکسیناسیون 300 میلیون نفر تا تابستان بسیار عقب تر است. از زمان آغاز واکسیناسیون در ژانویه، فقط 79 میلیون دوز تزریق شده است.
2.    در اسکاتلند، پس از قرنطینه ای یک ماهه، آرایشگران از اولین مشتریان خود استقبال کردند. علاوه بر این، گلخانه ها و برخی مغازه های دیگر نیز مجاز به بازگشایی شدند. انتظار می رود در انگلستان نیز برخی محدودیت ها به زودی برداشته شوند. بوریس جانسون مجوز بازگشایی برنامه ریزی شده برای 12 آوریل را روز دوشنبه به طور رسمی امضا کرد: بر اساس آن مغازه های غیر ضروری و رستوران های فضای باز نیز اجازه بازگشایی دارد. با این حال، جلسات در فضای بسته و سفرهای خارجی حداقل تا اواسط ماه مه همچنان ممنوع خواهد بود.
3.    ظرف 24 ساعت اخیر، چین بیشترین افزایش در شمار مبتلایان جدید را طی بیش از دو ماه گزارش کرده است. کمیسیون بهداشت ملی گفت، 32 مورد دیگر نیز تأیید شده که 15 مورد از آنها در استان یون نان هستند. بدین ترتیب طبق آمار رسمی، تعداد کل موارد تایید شده در چین به 90305 مورد افزایش می یابد، در حالی که تعداد مرگ و میرها بدون تغییر 4،636 نفر است.
4.    ترکیه نیز رکورد جدیدی را در شمار مبتلایان جدید گزارش کرده است: وزارت بهداشت اعلام کرد که 44،756 مورد در 24 ساعت گذشته ثبت شده است. این بالاترین میزان از هنگام آغاز پاندمی است.
5.    پس از اختلافات شدید بر سر توزیع واکسن های اضافی کرونا، 27 کشور اتحادیه اروپا روز پنجشنبه توافق کردند ابتدا ده میلیون واکسن Biontech با توجه به میزان جمعیت توزیع شود. علاوه بر این، 19 کشور عضو اتحادیه اروپا از پنج کشور دیگر که به شدت به واکسن نیاز دارند حمایت می کنند. آنطور که عصر پنجشنبه اعلام شد، بلغارستان، استونی، کرواسی، لتونی و اسلواکی باید در سه ماهه دوم 2.85 میلیون دوز بیشتر از سهمیه معمول خود دریافت کنند.
6.    در بزرگترین شهر برزیل، سائو پائولو، اکنون گورهای قدیمی تخلیه می شوند تا فضای دفن کافی را برای قربانیان کووید فراهم کنند. جابجایی بقایا در قبرستان ها عملیات استاندارد است، اما اکنون فوریت جدیدی به آن داده شده است زیرا برزیل بدترین موج ویروس کرونا را از زمان شیوع پاندمی در بیش از یک سال پیش تجربه می کند. وزارت بهداشت برزیل روز پنجشنبه 3،769 مورد مرگ و میر جدید را گزارش کرد. بولیوی نیز اعلام نمود مرزهای خود را با برزیل به دلیل نگرانی از نوع جدید این بیماری می بندد. شیلی پیش از این مرزهای خود را به روی همه خارجی ها بسته بود.
 اداره کل رسانه های خارجی
ترجمه: عطیه خرّم

Indien meldet mehr als 100 000 Neuinfektionen pro Tag
•    Erstmals gibt es mehr als 100 000 Corona-Neuinfektionen in Indien an einem Tag.
•    In den Schottland und England gibt es Lockerungen.
•    Den österreichischen Bezirk Braunau kann man nur noch mit negativem Test verlassen.
•    Das RKI stuft die Niederlande als Hochinzidenzgebiet ein.
•    In Großbritannien hat es nach Angaben der Arzneimittelbehörde sieben Todesfälle wegen seltener Blutgerinnsel im Zusammenhang mit dem Astra-Zeneca-Vakzin gegeben.
SZ 5.4.2021
In Indien sind erstmals an einem Tag mehr als 100 000 Corona-Neuinfektionen erfasst worden. Das geht aus Zahlen des indischen Gesundheitsministeriums vom Montag hervor. Besonders betroffen ist der reichste Bundesstaat Maharastra mit der Finanzmetropole Mumbai, wo inzwischen ein Lockdown an Wochenenden angekündet worden war. Premierminister Narendra Modi hatte am Wochenende vor einem alarmierenden Anstieg der Fälle gewarnt.
Trotzdem leben viele Menschen wieder so, als gebe es keine Pandemie mehr. Es gibt auch vor den Parlamentswahlen in mehreren Bundesstaaten große Wahlveranstaltungen. Zum großen Pilgerfest Kumbh Mela strömen Hunderttausende Inder zum heiligen Fluss Ganges - oft ohne Masken, wie Aufnahmen vor Ort zeigen. Zudem könnten Virusmutationen zum Anstieg beitragen. Noch Anfang des Jahres gab es teilweise weniger als 10 000 erfasste Fälle an einem Tag, beim bisherigen Höchststand im vergangenen Sommer waren es teils knapp 100 000 pro Tag.
Indiens Impfkampagne liegt derzeit noch klar hinter dem von der Regierung angestrebten Ziel, bis Sommer 300 Millionen der mehr als 1,3 Milliarden Menschen im Land impfen zu lassen. Seit dem Impfstart im Januar wurden 79 Millionen Dosen verabreicht. Indien gilt auch als Apotheke der Welt. Das Land produziert viel Impfstoff für den Export. Aber angesichts der rasch steigenden Fallzahlen im Land wurde dieser nun eingeschränkt. Davon betroffen ist auch die UN-Initiative Covax, die ärmere Länder mit Impfdosen versorgen soll.
Lockerungen in Schottland
In Schottland haben am Ostermontag nach monatelangem Lockdown die Friseure wieder ihre ersten Kunden in Empfang genommen. Außerdem durften Gartencenter und einige weitere Geschäfte wieder öffnen. Ein Barbier in der Nähe von Glasgow öffnete der Nachrichtenagentur PA zufolge bereits um 6 Uhr morgens - in seinem Salon mit vier Beschäftigten waren für den ersten Tag 96 Termine vorgesehen. Außerdem darf an Universitäten wieder vor Ort unterrichtet werden und Jugendliche können an Outdoor-Sport-Angeboten teilnehmen.
Auch in England soll es weitere Lockerungen geben. Premierminister Boris Johnson wollte am Montag die für den 12. April geplanten Öffnungen offiziell unterzeichnen: Dann sollen nicht-essenzielle Geschäfte sowie die Außengastronomie wieder öffnen dürfen. Private Treffen in Innenräumen und Reisen ins Ausland bleiben jedoch noch bis mindestens Mitte Mai verboten.
Osterwochenende sind in England mehrere illegale Raves von der Polizei aufgelöst worden. In der Grafschaft Essex hatten sich rund 100 Feiernde versammelt, wie die Polizei mitteilte. Auch in den West Midlands löste die Polizei laut Nachrichtenagentur PA eine größere Veranstaltung in der Nacht zum Ostermontag auf und nahm einige Beteiligte fest. Einen geplanten Rave im südenglischen Kent verhinderte die Polizei, indem sie vorab Ausrüstung beschlagnahmte und die Veranstalter nach Hause schickte.
Die Infektionslage in Großbritannien hat sich in den vergangenen Wochen dank des harten Lockdowns und der weit fortgeschrittenen Impfkampagne deutlich entspannt: Die Sieben-Tage-Inzidenz lag zuletzt bei rund 48 Fällen pro 100 000 Einwohnern.
Corona-Ausreisetests im Bezirk Braunau in Österreich
Für die Ausreise aus dem Bezirk Braunau in Österreich ist seit Montag ein negativer Corona-Test nötig. Ein Antigen-Test darf nach Angaben des Landes Oberösterreich nicht älter als zwei Tage, ein PCR-Test nicht älter als 72 Stunden sein. Die Polizei wird - unterstützt vom Bundesheer - schwerpunktmäßig kontrollieren. Die Maßnahmen gelten vorerst bis 11. April, danach soll die Lage erneut bewertet werden.
Ausnahmen gibt es für Schüler, einzelne Berufsgruppen, bei Behörden- und Gerichtsterminen und bei der Durchreise ohne Zwischenstopp. Wer in den Bezirk einpendelt, muss bei der Ausreise aber ein gültiges negatives Attest vorweisen. Die Sieben-Tage-Inzidenz in dem Bezirk an der bayerischen Grenze lag vergangene Woche mehrere Tage über der 400er-Marke.
China meldet größten Tagesanstieg an Neuinfektionen seit zwei Monaten
China meldet binnen 24 Stunden den größten Anstieg an neuen Corona-Infektionen seit mehr als zwei Monaten. 32 weitere bestätigte Fälle seien aufgetreten, davon 15 in der Provinz Yunnan, die auf ein Cluster in der Stadt Ruili an der Grenze zu Myanmar zurückzuführen seien, erklärt die nationale Gesundheitskommission. Die Zahl der neuen asymptomatischen Fälle, die China nicht als bestätigte Fälle einstuft, wird mit 18 angegeben. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle auf dem chinesischen Festland steigt demnach offiziellen Angaben zufolge auf 90 305, während die Zahl der Todesfälle unverändert bei 4636 liegt.
Niederlande als Hochinzidenzgebiet eingestuft
Wegen besonders hoher Corona-Infektionszahlen in den Niederlanden stuft die Bundesregierung das Nachbarland nach Ostern als Hochinzidenzgebiet ein. Wer ab Dienstag von dort nach Deutschland einreist, muss bereits bei der Einreise einen negativen Corona-Test vorweisen können, wie das Robert Koch-Institut am Sonntag bekanntgab. Die Quarantänepflicht von zehn Tagen mit der Möglichkeit, sich nach fünf Tagen mit einem zweiten Test zu befreien, bleibt unverändert. Für Pendler gibt es Ausnahmeregelungen.
Nach Tschechien, Polen und Frankreich sind die an Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen grenzenden Niederlande das vierte Nachbarland, das als Hochinzidenzgebiet eingestuft wird. Seit Ostersamstag zählt auch Kroatien als Hochinzidenzland. Als Hochinzidenzgebiet gelten Regionen mit mehr als 200 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen.
Von den 26 EU-Partnerländern Deutschlands sind ab Dienstag mit den Niederlanden 13 als Hochinzidenz- und 13 ganz oder teilweise als Risikogebiete eingestuft. Siet Oster
Türkei meldet Rekordwert bei Neuinfektionen
Die Türkei meldet einen neuen Rekord bei der Zahl der Neuinfektionen. In den vergangenen 24 Stunden seien 44 756 Fälle hinzugekommen, teilte das Gesundheitsministerium mit. Das ist der höchste Wert seit dem Beginn der Pandemie nach dem bisherigen Rekord von 42 308 am Vortag.
EU einigt sich im Streit um Verteilung von Extra-Impfstoff
Im erbitterten Streit um die Verteilung zusätzlicher Corona-Impfstoffe haben sich die 27 EU-Staaten am Donnerstag geeinigt. Erst werden zehn Millionen Biontech-Vakzine nach Bevölkerungsgröße verteilt. Darüber hinaus unterstützen 19 EU-Mitgliedstaaten fünf andere Länder, die die Impfstoffe dringend benötigen. Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland und die Slowakei sollen im zweiten Quartal zusammen 2,85 Millionen Dosen mehr erhalten als ihnen normalerweise über eine Quote zustehen, wie der portugiesische EU-Vorsitz am Donnerstagabend mitteilte.
Auch Deutschland beteiligt sich und verzichtet nach diesem Modell auf rund 500 000 Impfdosen zugunsten der fünf Staaten. Nichts abgeben wollten dagegen Österreich, Slowenien und Tschechien. "Es ist ein wichtiges Signal in der Coronakrise, dass die ganz große Mehrheit in der EU Solidarität mit den besonders vom Impfstoffmangel betroffenen Ländern zeigt", erklärte ein EU-Diplomat. "Es ist bedauerlich, dass Österreich, Slowenien und Tschechien ausscheren und sich dieser solidarisches Geste verweigern."
Sebastian Kurz erklärte in Wien, Österreich bekomme nun 199 000 Impfdosen statt 139 000, das sei "ein solides Ergebnis". Der österreichische Kanzler beklagt seit Wochen eine ungleiche Verteilung der Impfstoffe unter den 27 Mitgliedern. Deshalb beauftragte der EU-Gipfel vorige Woche die EU-Botschafter, eine ins zweite Quartal vorgezogene Lieferung von zehn Millionen Biontech/Pfizer-Dosen so aufzuteilen, dass Löcher gestopft werden.
Grundsätzlich gilt: Jeder der 27 Staaten hat Anspruch auf einen Anteil nach Bevölkerungsstärke. Schöpft ein Land dies nicht aus, können andere EU-Staaten diese Mengen aufkaufen. Einige Regierungen setzten besonders auf Astrazeneca und sind nun wegen Lieferproblemen im Hintertreffen. Österreich bestellte weniger von Johnson & Johnson und befürchtet deshalb Lücken.
São Paulo exhumiert alte Gräber aus Platzmangel für neue Covid-19-Tote
In Brasiliens größter Stadt São Paulo werden jetzt alte Gräber geleert, um Platz für die steigende Zahl von COVID-19-Toten zu schaffen. Das Rathaus der Stadt registriere diese Woche einen täglichen Rekord bei der Zahl der Bestattungen, sagte der für das Bestattungswesen zuständige Gemeindesekretär am Donnerstag. Die Verlegung der Überreste sei zwar Standard im Friedhofsbetrieb, habe jetzt aber eine neue Dringlichkeit bekommen, da Brasilien die schlimmste Coronavirus-Welle seit Beginn der Pandemie vor über einem Jahr erlebe.
Das brasilianische Gesundheitsministerium meldete am Donnerstag 3769 neue Todesfälle. Bolivien kündigte daraufhin an, seine Grenzen zu Brasilien schließen zu wollen, weil es Bedenken wegen einer neuen Variante der Krankheit gebe. Chile schloss bereits seine Grenzen für alle Ausländer. "Was in Brasilien passiert, ist eine globale Bedrohung", sagte José Miguel Bernucci, Sekretär der Nationalen Medizinischen Vereinigung Chiles.
Länder rund um die Region sind besorgt, dass Brasilien eine Brutstätte für eine neue Virus-Variante ist, da die Fälle ansteigen und der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro sich weigert, Masken und Abriegelungen zu unterstützen. Nachdem Bolsonaro seine Skepsis gegenüber Impfungen geäußert hatte, sagte er am Donnerstag, dass er sich erst dann für eine Impfung entscheiden würde, wenn alle Brasilianer geimpft seien. Brasilien hat seine Impfkampagne nur langsam eingeführt. Nur etwa sieben Prozent der Bevölkerung haben ein erstes Vakzin erhalten. Brasiliens Ausbruch ist der zweittödlichste der Welt nach den Vereinigten Staaten.
https://www.sueddeutsche.de/politik/coronavirus-weltweit-1.5255086

۱۸ فروردین ۱۴۰۰ ۱۴:۳۵

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