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دولت ویتنام از شیوع نوع جهش یافته جدید ویروس کرونا خبر می دهد[زوددویچه سایتونگ(آلمان)، 29مه2021]

دولت ویتنام از شیوع نوع جهش یافته جدید ویروس کرونا خبر می دهد[زوددویچه سایتونگ(آلمان)، 29مه2021]
به گفته دولت ویتنام، نوع جدیدی از ویروس کرونا در این کشور کشف شده است. بر اساس گزارش های رسانه های دولتی، وزیر بهداشت گفت نوع جدید دارای خواصی از هر دو نوع جهش یافته انگلیسی و هندی بوده و انتقال آن خصوصا از طریق هوا بسیار آسان و سریع می باشد. وزارت بهداشت این نوع جدید را در نقشه جهانی ژنوم ثبت خواهد کرد. تاکنون 6396 مورد کرونا در ویتنام ثبت شده و 47 نفر در اثر ویروس درگذشته اند.


1.    به گفته دولت ویتنام، نوع جدیدی از ویروس کرونا در این کشور کشف شده است. بر اساس گزارش های رسانه های دولتی، وزیر بهداشت گفت نوع جدید دارای خواصی از هر دو نوع جهش یافته انگلیسی و هندی بوده و انتقال آن خصوصا از طریق هوا بسیار آسان و سریع می باشد. وزارت بهداشت این نوع جدید را در نقشه جهانی ژنوم ثبت خواهد کرد. تاکنون 6396 مورد کرونا در ویتنام ثبت شده و 47 نفر در اثر ویروس درگذشته اند.
2.    سازمان بهداشت جهانی در مخالفت با مداخله سیاسی در جستجوی منشا ویروس صحبت کرده است. مایکل رایان، مدیر برنامه اورژانس این سازمان گفت: "ما می خواهیم علم را از سیاست جدا کنیم و اجازه دهیم پاسخ ها در یک فضای مناسب و مثبت پیدا شوند. این تحقیقات توسط سیاست مسموم شده است."
3.    اظهارات رایان پس از اعلامیه جو بایدن مبنی بر صدور دستور به سرویس های اطلاعاتی کشورش برای بررسی منشا ویروس ابراز گردید. سوال این است که آیا ویروس ممکن است واقعا از یک آزمایشگاه چینی آغاز شده باشد؟ فشار بر سازمان بهداشت جهانی برای تشدید جستجوها در پی منشا ویروس در حال افزایش است.
4.    چندین کشور اروپایی اعلام کرده اند که محدودیت های کرونایی را کاهش خواهند داد. به عنوان مثال، در اتریش فعالیت استادیوم ها، سالن های کنسرت و تئاترها از اول ژوئیه مجاز است. اما بازدیدکنندگان باید آزمایش داده، بهبود یافته یا واکسینه شده باشند. در حالی که الزام ماسک دیگر در رویدادها اعمال نمی شود، اما برای مثال در سوپرمارکت ها و اتوبوس ها و قطارها باقی می ماند.
5.    دولت ایرلند به استراتژی خود برای کاهش تدریجی محدودیت ها از ماه ژوئیه پایبند است. در هلند نیز محدودیت ها از هفته آینده کاهش می یابد. جمهوری چک در حال بازگشایی مرزهای خود به روی گردشگران از آلمان، اتریش، اسلواکی، مجارستان، لهستان، اسلوونی و کرواسی است.
6.    به گزارش سازمان جهانی بهداشت، آفریقا طی شش هفته آینده حداقل به 20 میلیون دوز واکسن آسترازنکا نیاز دارد تا بتوان به افرادی که دوز اول این واکسن را دریافت کرده اند، دوز دوم را در فاصله هشت تا دوازده هفته تزریق کرد. علاوه بر این، 200 میلیون دوز واکسن کرونای دیگر نیز مورد نیاز است تا این قاره بتواند تا سپتامبر 2021 ده درصد از جمعیت خود را واکسینه کند.
 اداره کل رسانه های خارجی
ترجمه: عطیه خرّم

Vietnams Regierung berichtet von neuer Virusvariante
•    Eine neue Virusvariante in Vietnam ist der Regierung zufolge besonders ansteckend.
•    Die WHO beklagt eine zu große Einmischung der Politik bei der Suche nach dem Ursprung des Virus.
•    Österreich, Italien, Irland und weitere Länder Europas lockern ihre Beschränkungen.
SZ 29.5.2021
In Vietnam ist nach Angaben der Regierung eine neue Variante des Coronavirus entdeckt worden. Der Gesundheitsminister des kommunistisch regierten Landes, Nguyen Thanh Long, sagte nach Berichten von staatlichen Medien, die neue Variante weise sowohl Eigenschaften der in Großbritannien als auch der in Indien entdeckten Form auf. Sie sei sehr leicht übertragbar, vor allem über die Luft.
Das Gesundheitsministerium werde die neue Coronavirus-Variante auf der globalen Genomkarte bekanntgeben, zitierte die Zeitung VnExpress in ihrer Online-Ausgabe den Minister. In Vietnam gab es offiziellen Zahlen zufolge im Vergleich zu vielen anderen Ländern bislang extrem wenige Erkrankungen. Bisher wurden in dem südostasiatischen Land 6396 Corona-Fälle registriert, davon aber mehr als 3000 seit Ende April. 47 Menschen starben demnach an oder mit dem Virus. Vietnam hat annähernd 100 Millionen Einwohner.

WHO wehrt sich gegen Einmischung der Politik
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sich gegen eine Einmischung der Politik in die Suche nach dem Ursprung des Virus ausgesprochen. "Wir bitten darum, die Wissenschaft von der Politik zu trennen und uns in einer angemessenen, positiven Atmosphäre die Antworten finden zu lassen", sagte WHO-Notfalldirektor Michael Ryan der Nachrichtenagentur AFP zufolge. Die Untersuchung werde "von der Politik vergiftet", sagte er.
Die Äußerungen Ryans kommen nach der Ankündigung des US-Präsidenten Joe Biden, die Geheimdienste seines Landes angewiesen zu haben, die Entstehung des Virus genau aufzuklären. Dabei geht es um die Frage, ob das Virus vielleicht wirklich aus einem chinesischen Labor stammt. Der Druck auf die WHO, selbst die Suche nach dem Ursprung des Virus zu intensivieren, wächst. Eigenen Angaben zufolge will die UN-Behörde zunächst Empfehlungen von Experten abwarten, die Vorschläge für weitere Studien vorlegen sollen.
Die WHO in diese Position zu bringen sei "sehr unfair gegenüber der Wissenschaft, die wir zu betreiben versuchen", sagte Ryan. Es bringe die Organisation in die "unmögliche Lage, die Antworten zu liefern, die die Welt haben möchte".
Europa lockert den Lockdown
Mehrere europäische Staaten haben Lockerungen ihrer Corona-Maßnahmen angekündigt. So sollen in Österreich ab 1. Juli wieder volle Stadien, Konzertsäle und Theater erlaubt sein. Die Obergrenzen für die Besucherzahl bei Veranstaltungen im Freien und in Gebäuden fallen weg, kündigte Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) an. Voraussetzung sei immer, dass die Besucher getestet, genesen oder geimpft seien. Veranstaltungen mit mehr als 500 Personen seien zudem genehmigungspflichtig. Während die Maskenpflicht bei Veranstaltungen wegfällt, bleibt sie zum Beispiel in Supermärkten und in Bussen und Bahnen bestehen.
Irlands Regierung hält an der Strategie zur schrittweisen Lockerung der Beschränkungen im Juli fest. Ab dem 5. Juli sollen Bars und Gaststätten Gäste im Innenraum bewirten dürfen, sagte Ministerpräsident Micheál Martin. Ab dem 19. Juli sollen mit Hilfe des EU-Zertifikats Reisen erleichtert werden. Irland hat gegenwärtig die strengsten Reisebeschränkungen in der EU.
Auch in den Niederlanden werden die Lockdown-Einschränkungen ab nächster Woche gelockert. Bars und Restaurants dürfen dann Gäste wieder in Innenräumen bewirten. Außerdem dürfen Museen wieder öffnen, wie Ministerpräsident Mark Rutte mitteilte.
Die italienische Regierung will in einigen Regionen die Corona-Beschränkungen zügiger als bisher geplant lockern. Ab Montag sollen die Regionen Molise und Friaul-Julisch Venetien sowie die Insel Sardinien wegen der guten Infektionslage in die sogenannte Weiße Zone eingeteilt werden, in der unter anderem die nächtliche Ausgangssperre entfällt. Gesundheitsminister Roberto Speranza will dazu am Freitag eine Anordnung unterschreiben. Die übrigen Regionen bleiben in der Gelben Zone mit moderaten Beschränkungen. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert für ganz Italien liegt derzeit bei 47 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner.
Tschechien öffnet seine Grenzen für Touristen aus Deutschland und sechs weiteren Ländern wieder. Dazu zählen Österreich, die Slowakei, Ungarn, Polen, Slowenien und Kroatien, wie Gesundheitsminister Adam Vojtech mitteilte. Dies geschehe im Rahmen von Gegenseitigkeitsvereinbarungen. Zudem dürfen ab Montag Restaurants in Tschechien auch innen wieder Gäste empfangen. Erst Anfang voriger Woche war der Außenbereich der Gastronomie nach monatelangem Lockdown wieder geöffnet worden. Der Minister kündigte zudem an, dass die weiteren Lockerungen schneller als bislang geplant voranschreiten sollen. Tschechien war zeitweise ein Brennpunkt der Pandemie in Europa.
EMA empfiehlt Zulassung von Biontech-Impfstoff für Zwölf- bis 15-Jährige
Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA rät dazu, den Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer bei Kindern und Jugendlichen ab zwölf Jahren einzusetzen. Das teilte die Behörde in Amsterdam mit. Das Vakzin ist das erste in der EU, das auch für Menschen unter 16 Jahren empfohlen wird. "Wir haben Daten, die zeigen, dass die Anwendung bei Kindern sicher ist", sagte der EMA-Direktor für Impfstrategien, Marco Cavaleri. Die finale Entscheidung muss nun noch von der Europäischen Kommission gefällt werden, das gilt aber als Formsache.
Mit der Entscheidung können künftig auch Kinder und Jugendliche in Deutschland mit dem Biontech-Impfstoff geimpft werden. Beim Impfgipfel von Bund und Ländern hatte die Bundesregierung mitgeteilt, dass sich Kinder ab zwölf Jahren vom 7. Juni an um einen Impftermin bemühen können - unter der Voraussetzung, die EMA lasse das Vakzin für diese Altersgruppe zu. Ausdrückliche Einladungen der Jugendlichen in die Impfzentren oder auch Reihenimpfungen in Schulen werde es nicht geben. Zur Impfung von Kindern und Jugendlichen will die Bundesregierung knapp 6,4 Millionen Dosen bis August bereitstellen. Die erforderlichen Dosen für Juni, Juli und August sollen den Ländern "schrittweise aus den Gesamtliefermengen" für diese Monate zur Verfügung gestellt werden.
Trotz der Zulassung der EMA behält sich die deutsche Ständige Impfkommission (Stiko) eigene Klärungen vor. Es sei nicht zu erwarten, dass es eine allgemeine Impfempfehlung für alle Kinder geben werde, sagte ein Mitglied. Momentan wisse man kaum etwas über die Nebenwirkungen von Corona-Impfungen bei Kindern. Möglicherweise empfiehlt die Stiko den Impfstoff vorerst nur Jugendlichen mit Vorerkrankungen.
Die Gesundheitsminister hatten bereits zuvor als Ziel ausgegeben, dass bis Ende August alle Impfwilligen ab zwölf Jahren ein Impfangebot bekommen. In den letzten Augusttagen und Anfang September enden die Sommerferien in vielen Bundesländern und die Schule geht wieder los. Sind bis dahin die meisten Kinder geimpft, könnte Präsenzunterricht mit deutlich weniger Einschränkungen verbunden sein als bislang. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte beim Impfgipfel aber betont, ein sicherer Schulbetrieb sei unabhängig davon zu betrachten, ob ein Kind geimpft ist oder nicht.
Spahn verspricht Südafrika Hilfe in der Corona-Krise
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat Südafrika deutsche Unterstützung bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie zugesichert. Die Bundesregierung werde dem Land weiter helfen, die Produktion von Impfstoffen gegen das Virus aufzubauen. Das versprach der CDU-Politiker in Johannesburg.
Spahn sagte, der Aufbau einer solchen Produktion brauche einen guten Technologietransfer. "Eine freiwillige Kooperation aus Überzeugung ist immer effektiver als eine erzwungene", fügte der Minister mit Blick auf Debatten über eine Aufweichung des Patentschutzes hinzu. Deutsche Impfstoffentwickler wollten mit anderen Herstellern in der Welt kooperieren. "Wir möchten Sie dabei unterstützen", sagte Spahn.
In Südafikas Hauptstadt Pretoria will Spahn eine Initiative auf den Weg bringen, mit der Deutschland und Frankreich ihre Unterstützung für den Aufbau einer Corona-Impfstoffproduktion in Afrika unterstreichen wollen. Hintergrund von Spahns Besuch sind auch Ankündigungen der EU, die Herstellung von und den Zugang zu Impfstoffen in Afrika zu fördern. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte vergangene Woche angekündigt, dass die EU mit einer Milliarde Euro den Bau von Standorten unterstützen werde.
In Kalifornien können Geimpfte zum Millionär werden
Mit Geldanreizen von 116 Millionen Dollar (etwa 95 Millionen Euro) will der US-Staat Kalifornien seine Bürger zu Corona-Impfungen bewegen und bereits Geimpfte belohnen. Das "Vax for the Win"-Programm sei die größte finanzielle Impfanreiz-Initiative in den USA, teilte der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom mit.
In einem Lotterieverfahren sollen zehn vollständig geimpfte Teilnehmer jeweils 1,5 Millionen Dollar erhalten. Die Gewinner werden am 15. Juni bekanntgegeben. Wer schon länger geimpft ist, wird automatisch in die Verlosung aufgenommen. Weitere 30 Teilnehmer können jeweils 50 000 Dollar erhalten. Zwei Millionen Bürgern, die sich in den kommenden Wochen impfen lassen, will der Staat als Anreiz zudem einen Einkaufsgutschein über 50 Dollar geben.
Zuvor hatten mehrere Bundesstaaten, darunter Ohio, Maryland und New York, ähnliche Lotterie-Programme oder andere Anreize gestartet, allerdings mit einem kleineren Geldtopf. Insgesamt haben die USA in den vergangenen Monaten große Impffortschritte gemacht, aber zuletzt ging das Tempo der Kampagne zurück. Mitte Juni will Kalifornien die meisten Corona-Beschränkungen aufheben und die Wirtschaft komplett öffnen. Aber immer noch sind Millionen Menschen ungeimpft.
WHO: Afrika braucht dringend 20 Millionen Corona-Impfstoffdosen
Afrika benötigt nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in den kommenden sechs Wochen mindestens 20 Millionen Impfstoffdosen des Herstellers Astra Zeneca. Nur so könnten alle, die eine erste Dosis mit diesem Vakzin erhalten hätten, innerhalb des empfohlenen acht- bis zwölfwöchigen Intervalls den zweiten Piks bekommen. Zusätzlich würden weitere 200 Millionen Corona-Impfstoffdosen benötigt, damit der Kontinent bis September 2021 zehn Prozent seiner Bevölkerung impfen könne. Bislang wurden nach WHO-Angaben in Afrika 28 Millionen Covid-19-Dosen verschiedener Hersteller verabreicht. Das seien weniger als zwei Dosen pro 100 Menschen.
Frankreich ist der WHO zufolge das erste Land, das Covid-19-Impfstoffe aus seinen eigenen Beständen zur Verfügung stellt und mehr als 31 000 Dosen an Mauretanien gespendet hat. Zudem habe das Land zugesagt, in den nächsten Wochen eine halbe Million weiterer Dosen an sechs afrikanische Länder zu verteilen. Die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten haben mehr als 100 Millionen Dosen für einkommensschwache Länder bis Ende 2021 zugesagt. Die USA haben der WHO zufolge versichert, 80 Millionen Dosen einkommensschwachen Ländern zur Verfügung zu stellen.
https://www.sueddeutsche.de/politik/corona-weltweit-vietnam-virusvariante-1.5302105

۹ خرداد ۱۴۰۰ ۱۶:۱۴

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