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موسسه رابرت کخ: شاخص ابتلا اندکی افزایش یافته است[زوددویچه سایتونگ(آلمان)، 2اکتبر2021]

موسسه رابرت کخ: شاخص ابتلا اندکی افزایش یافته است[زوددویچه سایتونگ(آلمان)، 2اکتبر2021]
تعداد مبتلایان به کرونا در آلمان بار دیگر افزایش یافته: صبح شنبه موسسه رابرت کخ گزارش داد که 8517 مورد ابتلا و 66 مورد مرگ در 24 ساعت ثبت شده است. این موسسه در گزارش هفتگی خود نوشت، پیش بینی می کند تعداد مبتلایان در پاییز و زمستان دوباره افزایش یابد. دلایل ذکر شده در این گزارش، "تعداد زیاد" افراد واکسینه نشده و افزایش تماس ها در فضای سربسته است. مقامات بهداشتی اتحادیه اروپا نیز قبلا در مورد بدتر شدن وضعیت کرونا در اروپا در پاییز امسال با توجه به سهمیه های ناکافی برای واکسیناسیون هشدار داده بود.


1.    تعداد مبتلایان به کرونا در آلمان بار دیگر افزایش یافته: صبح شنبه موسسه رابرت کخ گزارش داد که 8517  مورد ابتلا و 66 مورد مرگ در 24 ساعت ثبت شده است. این موسسه در گزارش هفتگی خود نوشت، پیش بینی می کند تعداد مبتلایان در پاییز و زمستان دوباره افزایش یابد. دلایل ذکر شده در این گزارش، "تعداد زیاد" افراد واکسینه نشده و افزایش تماس ها در فضای سربسته است. مقامات بهداشتی اتحادیه اروپا نیز قبلا در مورد بدتر شدن وضعیت کرونا در اروپا در پاییز امسال با توجه به سهمیه های ناکافی برای واکسیناسیون هشدار داده بود.
2.    شرکت های آلمانی به دلیل حذف سفرهای تجاری طی پاندمی کرونا میلیاردها دلار پس انداز کرده اند. نتیجه مطالعه این موسسه مرتبط با کارفرمایان در آلمان است: در سال 2020، 17.2 میلیارد یورو و در سال 2021 تا کنون حدود 11.3 میلیارد یورو پس انداز شده است. نویسندگان این مطالعه پیش بینی می کنند که کنفرانس های مجازی جایگزین بسیاری از جلسات در آینده شده و در نتیجه شرکت ها در هزینه خود صرفه جویی خواهند کرد.
3.    به گزارش موسسه روبرت کخ از روز یکشنبه، دولت فدرال رومانی و لیتوانی را در لیست مناطق پرخطر کرونا قرار می دهد. هرکسی که به طور کامل واکسینه نشده یا بهبود نیافته و از آن کشورها وارد می شود، باید ده روز در قرنطینه باشد و تنها پس از پنج روز با نتیجه منفی آزمایش می تواند از آن خارج شود. تا کنون، اسلوونی تنها کشور عضو اتحادیه اروپا بود که به طور کامل به عنوان منطقه با ریسک بالا طبقه بندی می شد. حدود 70 کشور در سراسر جهان به طور کامل یا جزئی در فهرست خطر قرار دارند. بلاروس و السالوادور نیز روز یکشنبه اضافه شده و موزامبیک حذف گردید.
4.    استرالیا برای اولین بار از آغاز پاندمی کرونا در نوامبر مرزهای خود را باز می کند و شهروندان و ساکنان واکسینه شده می توانند دوباره به خارج سفر کنند. هنگام بازگشت، آنها باید به مدت 7 روز در خانه قرنطینه شوند، به جای 14 روز در یک اقامتگاه گران قیمت. دلیل چنین کاری این است که در اکثر مناطق کشور نرخ واکسیناسیون بیش از 80 درصد می باشد. البته قوانین قرنطینه پیشین برای کسانی که واکسینه نشده اند، هنوز اعمال می شود.
5.    در فرانسه، قوانین 3G و گذرنامه بهداشتی اجباری در مبارزه با همه گیری کرونا از روز پنجشنبه برای کودکان دوازده سال و دو ماه به بالا اعمال می شود. هنگام بازدید از مکان های تفریحی و ورزشی، در سینما، رستوران ها و کافه ها یا قطارها، آنها همانند بزرگسالان مجبور هستند مدرک واکسیناسیون، بهبودی یا آزمایش منفی (3G) را ارائه دهند. از آنجا که کودکان فقط از سن دوازده سالگی می توانند واکسینه شوند، یک دوره دو ماهه برای تکمیل واکسیناسیون در نظر گرفته شده است.
6.    بر اساس یک مطالعه، بیش از یک سوم بیماران مبتلا به کووید 19 بین سه تا شش ماه پس از بهبودی حداقل از یک پیامد طولانی مدت رنج می برند. در نظرسنجی دانشگاه آکسفورد و موسسه ملی تحقیقات سلامت انگلستان، بیش از 270 هزار نفر پس از بهبودی از کووید 19 مورد بررسی قرار گرفتند. شایع ترین پیامدها، مشکلات تنفسی، خستگی، درد و اضطراب است.
 اداره کل رسانه های خارجی
ترجمه: عطیه خرّم

RKI: Inzidenz leicht gestiegen
•    Laut RKI steigt die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz erneut leicht und liegt nun bei 64,4.
•    Weil wegen der Corona-Pandemie kaum Dienstreisen stattfinden konnten, haben deutsche Unternehmen bisher etwa 28 Milliarden Euro eingespart.
•    Von Sonntag an finden sich einige neue Staaten auf der Liste der Hochrisikogebiete, darunter Rumänien und Litauen.
SZ 2.10.2021
Die Zahl der Corona-Fälle in Deutschland ist erneut leicht gestiegen. Das Robert-Koch-Institut meldete am Samstagmorgen 8 517 bestätigte Infektionen binnen 24 Stunden. Damit stieg die Sieben-Tage-Inzidenz auf 64,4 Fälle in sieben Tagen, umgerechnet auf 100 000 Einwohner. Am Donnerstag lag der Inzidenzwert bei 64,3. Laut RKI starben binnen des vergangenen Tages weitere 66 Menschen an den Folgen einer Sars-CoV-2-Infektion.
Deutsche Unternehmen sparen 28 Milliarden Euro durch den Wegfall von Dienstreisen
Die Unternehmen in Deutschland haben wegen des Wegfalls von Dienstreisen während der Corona-Pandemie Milliardensummen gespart. Das ist das Ergebnis einer Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft, über die die Rheinische Post zuerst berichtet hat.
Im Jahr 2020 seien demnach 17,2 Milliarden Euro eingespart worden, im Jahr 2021 bisher etwa 11,3 Milliarden Euro. In dieser Rechnung sind die Einsparungen durch weggefallene Reisekosten bereits mit den Kosten verrechnet, die aus dem Verzicht von Dienstreisen resultieren, etwa der Aufbau von digitaler Konferenz-Software.
"Die meisten Unternehmen führen seit Beginn der Corona-Pandemie deutlich weniger Dienstreisen durch als vorher. Stattdessen finden viele Meetings virtuell statt", heißt es in der Studie, in die 17 verschiedene Umfragen eingeflossen sind. Durchgeführt hat sie der Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) zwischen September 2020 und August 2021 bei repräsentativ ausgewählten Unternehmen.
DIe Autorinnen und Autoren der Studie rechnen damit, dass auch künftig viele Meetings durch virtuelle Konferenzen ersetzt werden und die Unternehmen dadurch Geld sparen. Das Vorkrisenniveau bei den Dienstreisen werde wohl nicht mehr erreicht.
Rumänien und Litauen werden Hochrisikogebiete
Mit Rumänien und Litauen stuft die Bundesregierung zwei weitere EU-Länder von Sonntag an als Corona-Hochrisikogebiete ein. Das teilte das Robert Koch-Institut mit. Wer nicht vollständig geimpft oder genesen ist und von dort einreist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich erst nach fünf Tagen mit einem negativen Test davon befreien. Bisher ist Slowenien der einzige Mitgliedsstaat der Europäischen Union, der vollständig als Hochrisikogebiet eingestuft ist.
Weltweit stehen etwa 70 Länder ganz oder teilweise auf der Risikoliste. Neben Rumänien und Litauen kommen am Sonntag auch Belarus und El Salvador in Lateinamerika hinzu. Gestrichen wird lediglich das afrikanische Mosambik. Als Hochrisikogebiete werden Länder und Regionen mit einem besonders hohen Infektionsrisiko eingestuft. Dafür sind aber nicht nur die Infektionszahlen ausschlaggebend. Andere Kriterien sind das Tempo der Ausbreitung des Virus, die Belastung des Gesundheitssystems oder auch fehlende Daten über die Corona-Lage.
Australier dürfen von November an wieder ins Ausland reisen
Australien wird im November erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie wieder seine Grenzen öffnen. Vollständig geimpfte Staatsbürger und Menschen mit Wohnsitz dürfen dann wieder ins Ausland reisen. Bei ihrer Rückkehr müssen sie sieben Tage in häusliche Quarantäne - statt wie bisher 14 Tage in Isolation in einer teuren Einrichtung. Das kündigte Premierminister Scott Morrison am Freitag an. Grund für die von vielen lang ersehnte Lockerung sei, dass dann in den meisten Regionen des Landes eine Impfquote von mehr als 80 Prozent erreicht sei. Für Nichtgeimpfte gelten die bisherigen Quarantäneregeln. "Es ist Zeit, den Australiern ihre Leben wiederzugeben", sagte der konservative Politiker.
Die Behörden hatten vor eineinhalb Jahren die Grenzen des Landes komplett geschlossen und Australien weitgehend vom Rest der Welt abgeschottet. Sie verfolgten eine "Null-Covid-Strategie", was bis zur Ausbreitung der Delta-Variante auch gut funktioniert hat. Lange genossen die Bürger viele Freiheiten, die in anderen Staaten undenkbar schienen. Die Kehrseite: Viele im Ausland lebende Australier konnten seit Pandemiebeginn nicht mehr in die Heimat reisen und Verwandte und Freunde besuchen, weil die Kosten für Flüge und Quarantäne extrem hoch und die Genehmigungen schwer zu bekommen waren. Umgekehrt saßen die rund 25 Millionen Einwohner Australiens weitgehend im Land fest, ohne die Möglichkeit von Auslandsaufenthalten.
Die Regierung in Canberra arbeite zudem an der Möglichkeit von quarantänefreien Reisekorridoren mit verschiedenen Ländern, hieß es weiter. Mit dem Nachbarland Neuseeland gab es ab April bereits eine solche Regelung. Die sogenannte "Trans-Tasman bubble" wurde aber im Juli wieder gestoppt, nachdem Australien steigende Fallzahlen gemeldet hatte. Wann Touristen aus aller Welt wieder auf den fünften Kontinent reisen können, ist derweil noch unklar.
RKI erwartet Corona-Anstieg für Herbst und Winter
In der Corona-Pandemie erwartet das Robert-Koch-Institut (RKI) für Herbst und Winter wieder einen Anstieg der Infektionszahlen. Das schreibt das Institut in seinem Wochenbericht. Als Gründe werden insbesondere eine "noch immer große Zahl" ungeimpfter Menschen und die Zunahme von Kontakten in Innenräumen angeführt.
Zuvor hatte die EU-Gesundheitsbehörde ECDC angesichts von teils nicht ausreichenden Impfquoten vor einer verschlechterten Corona-Lage in Europa in diesem Herbst gewarnt. Seit mehreren Wochen haben sich die Ansteckungen hierzulande wieder rückläufig entwickelt. Das erklärten Fachleuten unter anderem mit dem Rückgang des Reisens nach den Sommerferien. Das RKI weist im Bericht außerdem darauf hin, dass die erreichte Impfquote, das vielerorts noch recht milde Wetter und die noch geltenden Maßnahmen in vielen Bereichen eine Rolle spielen könnten.
Auch Virologe Christian Drosten hält die derzeitige Beruhigung der bundesweiten Corona-Infektionszahlen für ein vorübergehendes Phänomen. Es sei schon zu sehen, dass in ostdeutschen Bundesländern die Inzidenz offenbar unabhängig vom Ferienende wieder Fahrt aufnehme. "Ich denke, da deutet sich jetzt die Herbst- und Winterwelle an, die wir im Oktober wohl wieder sehen werden", sagte der Wissenschaftler von der Berliner Charité in der neuen Folge des Podcasts "Coronavirus-Update" von NDR-Info.
Der vorherige Anstieg der Inzidenz sei insbesondere auf das Testen an Schulen nach Ende der Sommerferien und auf eingeschleppte Fälle zurückzuführen gewesen - und war nach Drostens Einschätzung noch nicht unbedingt der Beginn der Winterwelle.  
Krankenhauschef: Impfverweigerer handeln rücksichtslos
Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, wirft Impfunwilligen ein rücksichtsloses Verhalten vor und ruft nachdrücklich dazu auf, sich impfen zu lassen. "Wir leben in einer freien und demokratischen Gesellschaft, in der es grundsätzlich auch für jeden ein individuelles Recht auf Krankheit gibt. Dieses Recht auf Krankheit darf aber nicht zur Gefahr für andere werden", schreibt Gaß in einem Aufruf, aus dem das Redaktionsnetzwerk Deutschland zitiert. 90 Prozent der Covid-Patienten auf den Intensivstationen seien nicht geimpft, nur bei den allerwenigsten gebe es dafür medizinische Gründe. "Es ist ein wichtiger Akt der Solidarität und des gesellschaftlichen Zusammenhalts, durch die eigene Impfung die knappen und wertvollen personellen und medizintechnischen Ressourcen in unseren Krankenhäusern für die schwerkranken Patientinnen und Patienten zu schützen, die dringend darauf angewiesen sind."
3-G-Regeln in Frankreich jetzt auch für Kinder ab zwölf Jahren
In Frankreich gelten die 3-G-Regeln und die Gesundheitspass-Pflicht im Kampf gegen die Corona-Pandemie von Donnerstag an bereits für Kinder ab zwölf Jahren und zwei Monaten. Beim Besuch von Freizeit- und Sportstätten, in Kinos, Restaurants und Cafés oder im Fernzug müssen so künftig nicht mehr nur Erwachsene einen Nachweis von Impfung, Genesung oder negativem Test (3 G) vorlegen. Da Kinder erst ab einem Alter von zwölf Jahren geimpft werden können, wurde eine Frist von zwei Monaten für das Erlangen eines vollständigen Impfschutzes eingeräumt.
Während Erwachsene einen digitalen Gesundheitspass mit den entsprechenden Nachweisen in einer Handy-App vorzeigen müssen, dürfen Kinder und Jugendliche auch ein Papierdokument vorlegen. Außerdem können Erwachsene die entsprechenden QR-Codes für die gesamte Familie und die Kinder auch auf einem Handy speichern. Mit einem Nachweis, dass Kinder und Jugendliche aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, sind sie von den 3-G-Regeln befreit.
Jeder dritte Covid-19-Patient leidet an Spätfolgen
Mehr als ein Drittel der Covid-19-Patienten leiden laut einer Studie zumindest unter einem Langzeitsymptom, und zwar im Zeitraum von drei bis sechs Monaten nach der Infektion. Die Erhebung der Universität Oxford und des britischen National Institute for Health Research untersuchte mehr als 270 000 Personen, die sich von Covid-19 erholten. Als häufigste Symptome werden Atemprobleme, Müdigkeit, Schmerzen und Beklemmungszustände genannt. Nicht zur Sprache kommen die genauen Ursachen der Symptome, ihr Schweregrad und ihre mögliche Dauer.
https://www.sueddeutsche.de/politik/corona-aktuell-dienstreisen-coronavirus-einsparungen-1.5422648

۱۱ مهر ۱۴۰۰ ۱۵:۵۷

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